Ordnungssystem Küche – So macht Kochen wieder Spaß

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Die Küche – ein Ort, an dem geredet, gelacht, genascht und gespielt wird. Sie ist oft der Lieblingsort der ganzen Familie. Dort treffen alle zusammen und tauschen sich aus. Sie steht für Miteinander, Geborgenheit und Beisammensein. Doch die Küche ist auch ein Ort, an dem Genuss zelebriert wird. Nämlich, wenn Mama mal wieder ihre köstlichen Spezialitäten zubereitet hat. So ist es wichtig, dass in der Küche alles in Ordnung ist – nicht nur auf sozialer Ebene.

Warum braucht eine Küche ein Ordnungssystem?

Gerade weil die Küche ein Ort der Gemeinschaft ist, landet immer alles auf der Arbeitsplatte. Neben Küchenutensilien sammeln sich dort häufig ungelesene Post, die Hausaufgaben der Tochter und die vergessene Geldbörse vom Mann. Wenn Platz benötigt wird, wird alles von eine Seite auf die andere geschoben. Und neben der vollgestellten Arbeitsfläche gibt es ja auch noch die schmutzigen Teller in der Spüle und vollgestopfte Schubladen und Schränke. Das raubt nicht nur Lebensfreude, sondern auch Energie.

Ob morgendlicher Kaffee, der die Ruhe vor dem Sturm ankündigt oder das gemeinsame Kochen am Abend – die Küche ist ein Wohlfühlort, der Ruhe ausstrahlen soll. Und ein Wohlfühlort braucht ein Ordnungssystem. Das bedeutet nicht nur mehr Platz für alle Tätigkeiten, sondern auch mehr Freiheit und Zeit. In einer aufgeräumten Küche können Sie direkt mit dem Kochen beginnen oder den Kids bei den Hausaufgaben helfen – ohne erst alles freiräumen oder von Staub befreien zu müssen. Die perfekte Küche verbindet Ästhetik mit Funktionalität. Auch Ihre Küche versinkt im Chaos? Dann ist es Zeit, auszumisten und dauerhaft für Ordnung zu sorgen. Das Ergebnis wird jedes Familienmitglied erfreuen.

 

Die effektivsten Tipps für eine geordnete Küche

Damit auch Ihre Küche wieder zum Kochen und Beisammensein einlädt, sollten Sie diese praktischen Tipps und Ideen beherzigen.

  1. Zeit zum Abschied nehmen

Die erste Regel ist simpel: Sortieren Sie alles aus, was Sie innerhalb des letzten Jahres nicht genutzt haben. Mal Hand auf´s Herz – horten Sie nicht auch viele Dinge, die Sie eigentlich gar nicht benötigen? Stellen Sie sich einmal die Frage, was Sie in eine leere Ferienküche alles mitnehmen würden, um dort eine Woche kochen zu können. Genau diese Dinge benötigen Sie wirklich. Der Rest wandert in die Flohmarkt-Kiste. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, die Lebensmittel mal auf ihre Haltbarkeit zu checken. Und was ist mit Stiften, Wäsche und Batterien? Dinge, die nichts in einer Küche zu suchen haben, fliegen raus – und zwar an den Ort, an den sie gehören. Oberstes Gebot ist hierbei, die Arbeitsflächen frei zu bekommen. Die heißen nämlich so, damit Sie darauf arbeiten können. Und Kochen macht sowieso viel mehr Spaß, wenn man sich richtig ausbreiten kann.

  1. Auf jeden Topf gehört ein Deckel

Nachdem Sie ausgemistet haben, geht es ans Aufräumen – und zwar mit System, welches maximalen Stauraum ermöglicht. Bilden Sie Kategorie: Besteck, Lebensmittel, Gewürze, Töpfe und Pfannen – alles bekommt seinen festen Platz zugewiesen. Trennen Sie Back- von Kochutensilien, Teebeutel von Gewürzen und Kochlöffel vom Besteck. Wenn Ihnen das schwer fällt, sollten Sie sich nach praktischen Küchenhelfern umschauen. So gibt es neben simplen Besteckkästen auch Boxen für Spülutensilien oder Topfdeckel- und Küchenrollenhalter. Doch seien Sie kreativ, auch eine alte Vase aus Glas tut ihren Zweck für Kochlöffel und Tassen sehen auch an Haken witzig aus. Nutzen Sie also zum Beispiel auch freie Flächen an der Wand oder die Innenseite einer Schranktür für Hängekörbchen oder kleine Regale. Besonders bei kleinen Einbauküchen muss jeder Zentimeter sinnvoll genutzt werden. Und im Notfall bleibt ja immer noch die Krimskrams-Schublade – die mit kleinen Boxen in verschiedenen Größen ausgestattet sogar etwas aufgeräumter aussieht.

  1. Komfort-Zone schaffen

Für eine gute Organisation in der Küche empfiehlt es sich, die meistbenutzten Dinge in Reichweite zu haben. Lieblings-Utensilien kommen also direkt auf die Arbeitsfläche oder ganz nach vorn in den Küchenschrank. Dinge, die Sie nicht täglich brauchen, werden weiter hinten in die Schränke geräumt. Natürlich ist es auch von Vorteil, kurze Wege zurücklegen zu müssen, wenn es schnell gehen muss. Häufig benutzte Messer und Zubehör gehören neben den Herd und Putzutensilien in den Küchenschrank darunter.

Wie Experten Sie optimal anleiten können

Sie möchten die guten Vorsätze in die Tat umsetzen? Wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann schnappen Sie sich entweder den Rest der Familie oder lassen Sie sich von professionellen Ordnungsexperten helfen. In Ihrer Küche kann ein Ordnungsservice folgende Aufgaben übernehmen:

  • Küchenplanung
  • Ordnungsberatung
  • Hilfe beim Aussortieren
  • Ordnung schaffen

Viel Vergnügen in Ihrer „neuen“ Küche :-).

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