Wie können Eltern und Kinder mit dem leidigen Thema Ordnung im Kinderzimmer umgehen und beide sind zufrieden? Ordnungspartnerin Felicitas Rodekohr schreibt über Ihre persönliche Strategie:
Ordnung im Kinderzimmer – ein Ding der Möglichkeit
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich auch für Ordnung im Kinderzimmer sorgen kann. Meine beiden Kinder sind schon lange erwachsen und da ich nichts falsch machen möchte, war früher mein erster Gedanke: „Lieber nicht! Bestimmt hat sich da sehr viel geändert!“ Aber: Kann man wirklich so viel falsch machen?
Auch ich war mal Mutter kleiner Kinder
5 Kinderzimmer-Ordnungstipps
- Platzieren Sie Körbe in jedem Raum. Abends werfen Sie dann das liegen gebliebene Spielzeug hinein und tragen es zurück ins Kinderzimmer.
- Manche Kinder helfen richtig gerne dabei, ihre Spielsachen abends „ins Bett zu bringen“ (Autos in die Garage, Klötzchen in die Kiste, Stifte ins Mäppchen usw.). Beobachten Sie Ihre Kinder beim Aufräumen! Es ist wahnsinnig interessant, zu sehen, wie sie denken und spielen: Oft wohnen Schleich-Tiere in Legohäusern, Playmobil-Männchen im Puppenhaus und Dinos sind mit Autos befreundet. Wir sehen: Die perfekte Ordnung ist nicht immer sortenrein.
- Wenn Sie ab und zu alleine das Spielzimmer aufräumen, lassen Sie Aufgebautes unbedingt stehen und räumen stattdessen Essensreste weg oder beziehen Sie die Betten neu.
- Zeichnungen und Gebasteltes entstehen oft nur für den Moment. Hier können Sie großzügig aussortieren: Legen Sie die aussortierten Blätter und Kunstwerke in eine Schublade. Wenn die Kinder nicht nachfragen, können Sie sie nach etwa einer Woche wegschmeißen.
- Ihre und die Lieblingskunstwerke Ihrer Kinder arrangieren Sie zusammen an einer Wand im Flur, Wohnzimmer oder in der Küche. Diese Wand können Sie dann ganz nach Ihrem Geschmack so gestalten, dass sie wirklich stylisch aussieht. Vielleicht ist es auch ein schönes Motiv für Instagram!

