Warum haben andere Leute scheinbar immer alles wieder so schnell aufgeräumt und sind so ordentlich? Haben sie mehr Zeit als ich oder nutzen sie diese einfach anders? Gibt es allein durch sinnvolles Händling ordentliche Zeitersparnis?
Also, einmal nachgedacht: Wie gehe ich denn selbst denn mit meiner Zeit um? Bei mir ist es definitiv durchdacht, WIE ich meine Zeit nutze, und zwar so optimiert wie möglich. Ich lasse dich hier einfach daran teilhaben und erkläre dir meine 10 Lieblingstipps zur ordentlichen Zeitersparnis. Hierzu überlege ich mir Dinge, die man miteinander kombinieren kann. Los geht es dafür in der Küche:
1. Schon beim Kochen direkt aufräumen
Es entsteht viel Unordnung beim Kochen. Doch sind wir mal ehrlich: man muss nicht bei jedem Essen bis zur Vollendung daneben stehen und zugucken. Wenn ich am Schnippeln bin und das Gemüse in den Topf gegeben habe, lasse ich die Dinge nicht liegen, sondern habe sie mit 2 Handgriffen in die Spülmaschine geräumt und kurz die Platte gewischt. So muss nach dem Kochen keine große Aufräumaktion folgen, sondern nur noch der Tisch abgeräumt werden. Was mich direkt zu Nr. 2 führt:
2. Weniger Geschirr und Besteck dreckig machen
Weniger Dinge benutzen! Kleinigkeiten wie: die Gabel, mit der ich den Gargrad der Kartoffel teste, kann ich mir direkt mit eindecken und nutze sie gleich beim Essen. Oder erst das Gemüse schneiden und anschließend das Fleisch auf dem selben Brett.
3. In der Spülmaschine Gleiches zu Gleichem räumen
Wenn man sich beim Einräumen der Spülmaschine bereits Gedanken über das Ausräumen macht, kann man ordentlich Zeit einsparen. In meiner Besteckschublade lege ich Messer neben Messer, Gabel neben Gabel und ……richtig, große Löffel neben große und kleine neben kleine Löffel. So kann ich beim Ausräumen alle nacheinander mit einer Hand greifen und in die Küchenschublade einräumen. Ob du eine Besteckschublade in deiner Spülmaschine hast oder einen Korb ist dabei egal. Beim Korb wird ein Fach pro Besteckart genutzt. Dasselbe Prinzip nutze ich außerdem bei kleinen, großen und Suppentellern.
Wo man noch eine ordentliche Zeitersparnis hat, ist beim Wäsche waschen oder vielmehr beim Bügeln. Warum ich an einer Hand abzählen kann, wie oft ich im Jahr bügele, ist wegen folgender Tipps:
4.Waschmaschine sofort leeren
Je länger die saubere Wäsche in der Maschine liegt, umso mehr Falten bekommt sie. Um diesen vorzubeugen und sich lästiges Bügeln zu ersparen nehme ich also die Wäsche direkt nach dem Waschen raus und hänge sie auf. Da die Waschmaschine mir die Waschzeit anzeigt, plane ich ein, am Ende vor Ort zu sein. Sollte das nicht passen, nutze ich auch gerne das Programm sie später zu starten. So wird keine Wäsche mehr vergessen und muss eventuell sogar nochmal gewaschen werden.
5.Kleidung ausschütteln und in Form ziehen
Die nasse Kleidung schüttel ich immer mehrmals aus und ziehe sie in alle Richtungen glatt bevor ich sie aufhänge. So kann man Falten direkt vorbeugen und wieder Bügelzeit einsparen. Dabei helfen kann ebenso:
6.Kleidung direkt auf Bügeln trocken
Alle T-Shirts, Longsleeves, Blusen und leichte Pullover trockne ich direkt auf dem Kleiderbügel. Ähnlich wie bei einem nassen Vorhang, der sich beim Trocken an der Vorhangstange automatisch glättet, tun dies auch die Klamotten und helfen bei der ordentlichen Zeitersparnis. So kann ich die Kleidung aus dem Wäschekeller in den Kleiderschrank hängen, ohne sie noch einmal angefasst zu haben. Das Abhängen vom Wäscheständer, zusammen falten, in den Korb legen und beim Schrank wieder raus nehmen entfällt.
7. Sockenklammern nutzen bringt eine ordentliche Zeitersparnis
Ein echter Gamechanger sind für mich die Nutzung von Sockenklammern (oder ganz deutsch; Sockenpaarungshelfer!). Diese kleinen Superhelden der ordentlichen Zeitersparnis siegen im Kampf gegen den Endgegner „einzelne Socke“. Dazu befestigt man einfach eine Klammer an die getragenen Socken und gibt sie damit in die Wäsche. (Also am besten direkt welche neben dem Wäschekorb aufbewahren.) Sie halten nicht nur die Wäsche in der Maschine aus, sondern auch den Gang im Trockner. Außerdem kann man sie direkt an die Wäscheleine hängen und wieder entfällt das Suchen und Zusammenlegen.
8. Möbel staubsaugen
Weitere Dinge, die man prima verbinden kann, sind Staubsaugen mit Staubwischen. Wenn ich beim Saugen an einer größeren glatten Oberfläche vorbei komme, nutze ich ganz einfach die Teppichbürste mit ihren weichen Borsten und Ruck Zuck ist auch die Kommode entstaubt.
9. Beim Duschen Dusche putzen
Wenn ich schon dabei bin mich sauber zu machen und unter der Dusche nass werde, warum nicht kurz vorher alles mit Reiniger einsprühen und kurz abschrubben? So spare ich Wasser ein und muss keine Dusche abziehen, ohne dass sie genutzt wurde.
10. Besuche verbinden und gemeinsam Zeit sparen
Ist es dir unangenehm, wenn Freunde vorbeikommen und es liegt Wäsche rum und wartet auf das Zusammenlegen? Schluss mit dem Standard es müsste alles perfekt sein für deinen Besuch! Warum kann man die Zeit nicht doppelt nutzen? Sich unterhalten und nebenbei lästige Haushaltspflichten erledigen? Wäsche zusammen legen oder für die Arbeit vorkochen kann man doch ideal mit einer netten Unterhaltung verbinden.
Ich habe sogar schon davon gehört, dass sich Freund*innen gegenseitig unterstützen und wechselseitig bei einer Person zusammen sauber machen. Denn je älter wir werden und die Familien größer werden, umso weniger Zeit bleibt zum Treffen übrig. Also nutzen wir diese doch und holen mit ordentlicher Zeiterspanis auch noch Spaß für uns raus!
Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen der Tipps – vielleicht erlaubst du dir bei solch ordentlicher Zeitersparnis auch einfach mal, faul zu sein ;-).
Deine Julia Kaminsky aus der Region Darmstadt.
