„Ich hasse Aufräumen.“ Die Kraft der Gedanken.

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Ein gedanklicher Input von Edelgard Härter, Aufräumservice Niedersachsen

 

Bitte umdenken: Von „Ich hasse Aufräumen“ zu „Aufräumen macht Spaß“

Gehörst du auch zu denjenigen, die von sich sagen, sie könnten nicht aufräumen? Und die erklären, dass sie es hassen, aufzuräumen oder nicht wissen, wo sie anfangen sollen? Klar, wenn Aufräumen mit großem Zeitaufwand verbunden ist, kann einem schon die Lust vergehen. Der große Zeitaufwand wiederum ist nötig, wenn man nicht weiß, wo die Dinge ihren ganz bestimmten Platz haben. Dann braucht man viel Zeit zum Überlegen, bevor man überhaupt mit dem Wegräumen beginnen kann.

Wenn du Ordnung über lange Jahre so erlebt hast, dann hat sich irgendwann ein sehr hinderlicher Gedanke festgesetzt. Der taucht ganz automatisch auf, fast wie ein Reflex: „Ich mag es nicht, aufzuräumen“ und/oder „Ich kann es nicht“.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: vielleicht hat dir niemand gezeigt, wie man aufräumt oder du wurdest ausgeschimpft, weil du etwas falsch gemacht hast. Du stellst nun jedenfalls fest, dass du unzufrieden bist mit deinen Lebensumständen, die mit dem Thema „Aufräumen“ zusammenhängen und Du willst daran endlich etwas verändern.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Ordnung sind deine Gedanken

Wie und womit anfangen?“, fragst du dich. Den ersten Schritt bist du bereits gegangen, indem du dir das Ziel der Veränderung gesetzt hast. Führe dir nun einmal vor Augen, dass alles in deinem Leben immer so ist, wie du es sagst. Wenn du also denkst, ich kann das nicht, dann ist es auch so. Du kannst es nicht. Und genauso umgekehrt. Sagst du dir dagegen „Ich kann es“ dann kannst du es auch. Wenn du nun etwas in deinem Leben verändern willst, wie kannst Du das anstellen?

Im Grunde ist es ganz einfach: ändere zuallererst deinen Standpunkt oder deine Einstellung. Du fragst, wie soll ich das tun? Nun, hier ein einfaches, praktisches Beispiel: Stell dich an ein Fenster und schaue hinaus. Meistens steht man am selben Platz und schaut in dieselbe Richtung. Dein Auge ist an diesen Ausblick gewöhnt. Und nun gehe einfach einen Schritt nach rechts oder links: schon hast du einen anderen Standpunkt und eine andere Blickrichtung. Die Bäume stehen plötzlich dichter oder du erkennst am Nachbarhaus eine bisher verborgene Tür.

Dein positives Ziel braucht Deine positiven Gedanken

Wenn du ein positives Ziel hast – nämlich ein ordentliches Zuhause – darfst du nötigen Schritte dafür, nämlich das Aufräumen, nicht negativ bewerten. Sonst hast du dir selbst die schönsten Stolpersteine zurechtgelegt. Konkret: Aufräumen macht Spaß!

Genauso geht es auch mit deinen Gedanken: traue dich, einfach mal andere Gedanken zu haben. Denke „groß“ von dir. Trau dir Dinge zu. Ungewöhnliche, „verrückte“ Gedanken, auch Gedanken, die dir vielleicht zunächst Unbehagen bereiten oder Angst. Was soll dir schon passieren? Nichts. Erstmal sind es nur Gedanken… Sage dir doch einmal versuchsweise, „Ich kann aufräumen, und ich tue es mit Freude“. Das fühlt sich doch gleich ganz anders an. Was wäre nun, wenn du denken/sagen würdest: Aufräumen macht Spaß. Und sprich die Worte ruhig laut aus, so dass du sie auch hörst. Laut gesprochen, merkt man sie sich besser und sie stehen im Raum. Die Worte aufzuschreiben, unterstützt noch zusätzlich deren Wirkung. Aufräumen macht Spaß.

Auch, wenn du im Moment noch nicht genau weißt, wie du es schaffen sollst, so hast du doch jetzt eine ganz andere Einstellung zum Aufräumen. Du bist motiviert und überlegst dir deine Vorgehensweise: du kannst dir beispielsweise Beratung und Unterstützung besorgen und dich erst einmal anleiten lassen. Dann legst du dir vielleicht deine weitere Strategie zurecht, mit der du im Alltag gut leben kannst. Natürlich können die alten Gedanken wiederkommen. Du bist ja schließlich auch an sie gewöhnt. Lass sie einfach kommen, sage ihnen ade und erinnere dich an deine neue Einstellung. Das kann man üben und du wirst mit der Zeit immer besser darin. Deine Achtsamkeit im Aufräumen wird sich verändern.

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